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Neue Erkenntnisse durch Überprüfung der Mitarbeiterzufriedenheit

Dasch ließ durch ein externes Unternehmen die Arbeitsbedingungen seines Teams abfragen und wird den empfohlenen Maßnahmen Folge leisten. Insgesamt zeigte sich: Die Zufriedenheit der Mitarbeiter ist sehr hoch.

Verbesserungsbedarf beim Gesundheitsmanagement sowie der Arbeitsorganisation und eine verstärkte Konzentration auf Kommunikationsmaßnahmen – insgesamt aber zufriedene Mitarbeiter, die sich mit den Bedingungen an ihrem Arbeitsplatz sehr wohl fühlen: Das ist das Ergebnis der gesetzlich vorgeschriebenen sogenannten „Evaluierung der psychischen Belastungen“ beim Personal von Dasch, durchgeführt vom renommierten Unternehmen Egg, das sich auf Arbeitssicherheit und -Koordination spezialisiert hat.

Alle Dasch-Führungskräfte– Bauleiter, Vorarbeiter sowie Büropersonal – füllten für die Evaluierung einen standardisierten Fragebogen aus und nahmen darüber hinaus an einem Gruppenworkshop teil. „Ziel unserer Erhebung ist es, verschiedene Aspekte der Arbeitsbedingungen wie etwa Arbeitsabläufe, Arbeitsumgebung und die Verteilung bzw. Organisation von bestimmten Tätigkeiten abzufragen“, sagt Geschäftsführer Christoph Egg, der die Befragung geleitet hat. Er kennt das Unternehmen bereits von früheren Baustellenbegehungen. „Dabei war auffallend, dass die befragten Mitarbeiter im Branchenvergleich eine hohe Zufriedenheit zeigen“, so Egg. „Besonders verblüffend fand ich, dass der Belegschaft regelmäßige Fortbildungen und Schulungen wie etwa Trockenbau- und Fassaden-Schulungen oder der Erwerb des Kranscheins angeboten werden. Das wurde auch von den Mitarbeitern positiv hervorgehoben.“

Die wenigen Punkte, die von den Befragten bemängelt wurden, seien „durchaus zu beheben“, betont Egg. Diese Punkte umfassen die Gesundheit am Arbeitsplatz (gewünscht werden jährliche Vorsorgeuntersuchungen am Arbeitsplatz, die vom Unternehmen abgewickelt werden sollen) und die Organisation auf dem Arbeitsplatz – beispielsweise wurden von einigen Mitarbeitern regelmäßige Kundenbesuche und längere Telefongespräche von Sitznachbarn im Großraumbüro als störend empfunden. Darüber hinaus äußerten die Vorarbeiter den Wunsch nach verpflichtenden Deutschkursen für sämtliche Mitarbeiter, sofern sie einen benötigen. Dieser Wunsch deute auf einen Optimierungsbedarf der Sprachkenntnisse bei einigen Kollegen an.

Als Konsequenz der Evaluierung sind Egg zufolge konkrete Maßnahmen empfohlen worden: So sollen beispielsweise die Arbeitsabläufe bei Bauleitersitzungen noch konkreter und detaillierter angesprochen werden. Dadurch könnte man die Kommunikation im Unternehmen verstärken, um Anweisungen effizienter umzusetzen. Mitarbeiter werden darüber hinaus angehalten, bei wichtigen Telefonaten und Kundenbesuchen einen ruhigen Raum aufzusuchen, wo sie sich auf das Gespräch konzentrieren können und dabei auch keine Kollegen stören.

Empfehlungen, denen Dasch-Geschäftsführer Hüseyin Özcelik umgehen nachkommen will. „Bereits vor sechs Jahren haben wir allen Interessierten Deutschkurse angeboten. Nachdem nun der Wunsch nach einer ,Auffrischung' der Sprachkenntnisse unserer Baustellenmitarbeiter geäußert wurde, versuchen wir, noch kurzfristig einen Kurs für die Wintermonate aufzustellen“, sagt Özcelik. „Da in den Wintermonaten auf den meisten Baustellen wetterbedingt ohnehin nicht gearbeitet wird, bieten sich der Jänner und Februar für diese Kurse an.“

Was das Gesundheitsmanagement angeht, wisse Özcelik aus eigener Erfahrung, „dass man sich heutzutage kaum noch Zeit für Vorsorgeuntersuchungen wie etwa die jährliche Blutabnahme nimmt“. Daher werde er das Feedback seiner Mitarbeiter zum Anlass nehmen, umfassende Vorsorgeuntersuchungen einmal pro Jahr in den Büroräumlichkeiten von Dasch anzubieten.

„Wir führen jährlich Mitarbeitergespräche durch, bei denen wir explizit auch die Mitarbeiterwünsche abfragen“, sagt Özcelik. „Anhand der vorliegenden Ergebnisse sehen wir jetzt aber, dass unserer Mitarbeiter bei anonymen Fragebögen ihre Wünsche noch offener kommunizieren können. Deshalb bin ich sehr froh darüber, dass wir diese Untersuchung durch einen externen Spezialisten durchführen ließen und auf diese Weise zu diesen wichtigen Erkenntnissen gekommen sind.“