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„Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken“

Geschäftsführer Musa Gürleyen spricht im Interview über die Zielgruppe von Dasch, Kundenzufriedenheit als oberste Prämisse und die Zukunft des Unternehmens. Außerdem verrät er, warum er sich als Frontkrieger versteht.

 

 

DASCH-Geschäftsführer Musa Gürleyen: „Wie man arbeitet, ist nicht die Frage der Position, sondern eine Frage des Charakters.

Die Baustelle war für Sie als früherer Bauleiter bei Dasch 20 Jahre lang Ihr täglicher Arbeitsplatz, seit sieben Jahren müssen Sie als Geschäftsführer auch viel Zeit im Büro verbringen und sich mit bürokratischen Belangen Ihres Unternehmens beschäftigen.

Wo halten Sie sich lieber auf – im Büro oder auf der Baustelle?

Musa Gürleyen: Ganz klar auf der Baustelle. Es gibt zwei Arten von Kriegern – den Papierkrieger, der vom Schreibtisch aus alles auf dem Reißbrett plant, und den Frontkrieger, der mit seinen Kameraden in die Schlacht zieht. Ich verstehe mich eindeutig als Frontkrieger.

Was macht den Reiz davon aus, an „vorderster Front“, wie Sie es nennen, zu kämpfen?

Der Kontakt zu den Kunden. Zu sehen, wie ich meinen Kunden ihre Wünsche erfüllen kann, sie dann strahlen und glücklich sind, ist bis heute meine wichtigste Triebfeder.

Die Kundenzufriedenheit bei Dasch ist in der Tat bemerkenswert. Das geht aus jedem Gespräch hervor. Wie schaffen Sie es, derart konsequent auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden einzugehen und niemanden zu enttäuschen?

Unsere Kunden zufriedenzustellen, ist die mit Abstand wichtigste Firmenphilosophie von Dasch. Uns geht es immer zunächst darum, gute Arbeit zu leisten, dann erst wird über das Geld geredet. Der korrekte, persönliche und zuverlässige Umgang mit den Kunden wird bei jedem internen Meeting betont, wobei die Firmenleitung selbstverständlich mit gutem Beispiel vorangehen muss. Der Fisch fängt schließlich vom Kopf an zu stinken.

Das bedeutet?

Würden unsere Mitarbeiter beobachten, dass die Geschäftsführung bei der Betreuung der Kunden nachlässig ist und die eigenen Vorgaben nicht einhält, würde sich das zwangsläufig auch bei ihnen einschleichen. Ich erwarte von meinen Mitarbeitern nichts, was ich nicht selbst bereit bin zu tun. Zudem lege ich größten Wert auf Treue und Loyalität. Das ist einer meiner wichtigsten Wesenszüge. In dieser Branche gibt es nicht viele Leute, die 20 Jahre lang in ein und demselben Unternehmen tätig sind. Das ist meinem Bedürfnis nach einer loyalen, zufriedenen Arbeitsumgebung geschuldet. Das spürt mein Team und gibt diese positive Atmosphäre an unsere Kunden weiter.

An welche Zielgruppe richten sich die Leistungen von Dasch?

An jeden, der unsere Hingabe und Qualität zu schätzen weiß. Jemand, der nur auf der Suche nach dem billigsten Angebot ist und Qualität als nachrangig erachtet, ist bei uns nicht gut aufgehoben.

Schnäppchenjäger sollten sich also eher nicht an Sie wenden?

Melden kann sich grundsätzlich jeder. Aber ich fürchte, dass wir nicht zusammenkommen werden.

Sie sind bis jetzt ausschließlich im Großraum Wien tätig. Haben Sie Ambitionen, auf ganz Österreich auszuweiten?

Nein, der Raum in und um Wien wird immer unser Kernbereich bleiben. Dieses Gebiet ist unsere Stärke, hier kennen wir uns aus und sind gut vernetzt. Es wäre nicht besonders vielversprechend, in Gebiete vorzustoßen, in denen es bereits andere Platzhirsche gibt.

Wo sehen Sie Dasch in zehn Jahren?

Wir möchten uns auch in den kommenden Jahren auf das konzentrieren, was uns ausmacht, nämlich die Durchführung von hochqualitativen Projekten für Privatkunden. Diese Entwicklung sehe ich gut voranschreiten, da unsere Kunden nicht über großflächige Werbung, sondern zum größten Teil über Mundpropaganda zu uns finden. Darüber hinaus werden wir auch vermehrt ausgewählte Projekte selbst entwickeln und vermarkten.